See, Altstadt und Bergpanorama

Ausflug nach Zell am See

Manchmal braucht ein Urlaubstag im Raurisertal einen kleinen Ortswechsel. Dann sind es nur rund 28 Kilometer bis Zell am See – eine gute halbe Stunde durch das Salzachtal, und plötzlich liegt ein türkisgrüner See vor Ihnen, mit Ausflugsschiffen, einer autofreien Altstadt und den Gipfeln der Hohen Tauern als Kulisse.

Zell am See ist die lebendige Seite des Pinzgaus: Straßencafés an der Seepromenade, Geschäfte im historischen Zentrum, eine Bergbahn, die in zwölf Minuten auf fast 2.000 Meter bringt. Genau deshalb passt der Ort so gut zum ruhigen Rauris. Sie verbringen ein paar Stunden am Wasser oder in der Stadt und kehren am Abend zurück in die Stille des Tals – zurück in Ihr 4-Sterne-Superior Hotel Rauriserhof.

Zell am See auf einen Blick

  • Entfernung ab dem 4*S Hotel Rauriserhof: rund 28 km, etwa 30 Minuten mit dem Auto
  • Öffentlich: Bus ab Rauris zum Bahnhof Taxenbach-Rauris, weiter mit der Bahn direkt ins Zentrum
  • Seehöhe: rund 750 Meter
  • Gut zu wissen: Der Zeller See hat Trinkwasserqualität
  • Beste Zeit: ganzjährig – im Sommer zum Baden und Flanieren, im Winter für Seeuferspaziergänge und Eislaufen
  • Zeitbedarf: ein halber Tag reicht für einen ersten Eindruck, ein ganzer Tag lohnt sich


Der Zeller See: Schifffahrt, Boote und Badeplätze

Den schönsten Blick auf die Berge haben Sie vom Wasser aus. Die Ausflugsschiffe legen mehrmals täglich an der Esplanade ab und brauchen für eine Runde über den See rund 45 Minuten. Vom Oberdeck sehen Sie die Schmittenhöhe auf der einen und die vergletscherten Dreitausender der Hohen Tauern auf der anderen Seite – eine der wenigen Stellen im Land, an der beides gleichzeitig ins Blickfeld passt.

Wer lieber selbst rudert: An der Uferpromenade gibt es Elektro-, Tret- und Ruderboote stundenweise. Auf dem See sind außerdem Stand-up-Paddler unterwegs, Boards lassen sich vor Ort ausleihen.

Zum Schwimmen führen mehrere Strandbäder direkt ans Wasser, unter anderem in Zell am See selbst und drüben in Thumersbach. Der See wärmt sich im Hochsommer angenehm auf und bleibt dabei klar – ein guter Plan für die Tage, an denen es im Tal richtig heiß wird.

Die Altstadt: Vogtturm, Hippolytkirche und Schloss Rosenberg

Der historische Kern von Zell am See ist klein und autofrei, ein Rundgang dauert eine knappe Stunde. Drei Bauwerke sollten Sie dabei nicht auslassen:

  • Vogtturm mit Stadtmuseum: Der wuchtige Turm am Stadtplatz stammt aus der Mitte des 12. Jahrhunderts und zählt damit zu den ältesten Gebäuden der Stadt. Nach einer umfassenden Sanierung zeigt das Museum auf vier Ebenen Funde, Handwerk und Brauchtum aus der Region – kompakt aufbereitet und auch mit Kindern gut zu schaffen. Der Turm trägt übrigens zwei Namen: Vogt- oder Kastnerturm.
  • Stadtpfarrkirche St. Hippolyt: Ebenfalls aus dem 12. Jahrhundert, erkennbar am massiven romanischen Westturm. Im Inneren lohnt der Blick nach oben zur spätgotischen Empore.
  • Schloss Rosenberg: Der Renaissancebau aus dem 16. Jahrhundert ist heute Rathaus und beherbergt eine Galerie. Der Innenhof ist frei zugänglich und ein ruhiger Platz mitten im Trubel.


Esplanade und Zeller Seezauber

Die Esplanade ist Zells Wohnzimmer: eine breite Seepromenade mit Parkbänken, Eisdielen und Blick übers Wasser. Vom Elisabethpark aus können Sie in beide Richtungen weitergehen, ohne den See aus den Augen zu verlieren.

Der Elisabethpark ist auch die Bühne für den Zeller Seezauber. Von Mai bis Mitte Oktober laufen dort nachmittags stündlich Wasserspiele mit Musik. Spannender sind die Abendvorstellungen: rund 20 Minuten Wasser, Licht und Musik über der Bucht, in der Regel dienstags, donnerstags und sonntags. Der Eintritt ist frei, einen Sitzplatz an der Kaimauer sichern Sie sich am besten ein paar Minuten vorher.

Schmittenhöhe: 360 Grad über dem See

Der Hausberg von Zell am See ist mit den Seilbahnen bequem erreichbar und endet auf 1.965 Metern. Oben angekommen, öffnet sich der Blick in alle Richtungen: nach Süden auf die Gletscher der Hohen Tauern mit dem Großglockner, nach Norden auf die Steinberge, und direkt unter Ihnen liegt der See.

Auf dem Plateau führen mehrere leichte Wege entlang der Hangkante, darunter der Kunstwanderweg „Galerie auf der Alpe" mit Skulpturen im freien Gelände. Für Gäste, die in Rauris viel unterwegs sind, ist die Schmittenhöhe die entspannte Variante: viel Aussicht, wenig Höhenmeter.

zell am see

Zell am See zu jeder Jahreszeit

  • Frühling: Die Seerunde ist rund 11 Kilometer lang, flach und schon früh im Jahr schneefrei – zu Fuß oder mit dem Rad eine schöne halbe Tagestour. Danach ein Platz in der Sonne an der Esplanade.
  • Sommer: Schifffahrt, Stand-up-Paddling, Badetage an den Strandbädern und abends der Seezauber. Wer dem Trubel ausweichen möchte, geht auf die Thumersbacher Seite – dort ist es merklich ruhiger.
  • Herbst: Klare Fernsicht auf der Schmittenhöhe, buntes Laub entlang der Promenade und Zeit für das Museum im Vogtturm. Die Wochen nach den Sommerferien sind erfahrungsgemäß die angenehmsten.
  • Winter: Spaziergänge am verschneiten Seeufer, Eislaufen und Eisstockschießen auf dem See, wenn die Eisdecke trägt, und im Advent eine ruhige, warm beleuchtete Altstadt.


Drei Tipps für Ihren Tag ab dem Rauriserhof

1. Vormittags Stadt, nachmittags Berg-Spa

Fahren Sie nach dem Frühstück los, nehmen Sie sich die Altstadt und den Vogtturm vor und gönnen Sie sich anschließend eine Schifffahrt. Am frühen Nachmittag sind Sie zurück in Rauris – und haben den Rest des Tages für Sauna und Ruheraum.

2. Der Seezauber als Abendausflug

An den Showabenden lohnt sich die Fahrt am Abend. Sie essen in Ruhe bei uns im Haus, fahren gegen Einbruch der Dämmerung los und erleben die Wassershow im Elisabethpark. Die Rückfahrt durchs Salzachtal bei Nacht ist ein eigener kleiner Höhepunkt.

3. Die Seerunde mit dem Rad

Nehmen Sie die Räder mit, parken Sie in Zentrumsnähe und umrunden Sie den See über Thumersbach und Schüttdorf. Der Weg ist flach, familientauglich und führt fast durchgehend am Ufer entlang. Für die Runde inklusive Pausen sollten Sie zwei bis drei Stunden einplanen.

Sagen Sie uns an der Rezeption Bescheid, wenn Sie einen Ausflug planen. Wir kennen die Fahrzeiten, wissen, wann es in der Stadt voll wird, und richten Ihnen gerne ein spätes Frühstück oder ein Lunchpaket her.

Anreise von Rauris nach Zell am See

  • Mit dem Auto: Über die Rauriser Landesstraße hinunter nach Taxenbach, dann auf der B311 über Bruck an der Großglocknerstraße nach Zell am See. Reine Fahrzeit rund 30 Minuten. Parken können Sie in den Parkgaragen im Zentrum oder etwas außerhalb mit kurzem Fußweg zur Promenade – an Sommerwochenenden füllen sich die zentralen Plätze früh.
  • Mit Bus und Bahn: Vom Ortszentrum Rauris bringt Sie der Bus zum Bahnhof Taxenbach-Rauris, von dort fahren die Regionalzüge im dichten Takt direkt nach Zell am See. Der Bahnhof liegt wenige Gehminuten von der Esplanade entfernt. Eine gute Lösung für alle, die das Auto im Urlaub stehen lassen möchten.