Rodeln in Rauris

Winterabende auf zwei Kufen im Raurisertal

Rodeln in Rauris

Der Schnee knirscht unter den Kufen, der Fahrtwind macht rote Wangen, und irgendwo vorne in der Kurve lacht jemand laut auf. Rodeln im Raurisertal ist eines der Wintererlebnisse, an die sich Kinder noch Jahre später erinnern. Und Erwachsene ehrlich gesagt auch.

Das Raurisertal gehört zu den schönsten Rodelrevieren für Rodeln im Salzburger Land, weil hier beides zusammenkommt: gepflegte Naturrodelbahnen mit kurzen Wegen und eine Bergkulisse, die den Aufstieg allein schon wert ist. Vom 4-Sterne-Superior Hotel Rauriserhof sind die Startpunkte in wenigen Minuten erreicht. Ob rasante Abfahrt bei Flutlicht, gemütliche Hütteneinkehr vor der Talfahrt oder eine lange Runde im Talschluss: Für jeden Tag findet sich die passende Variante.

Die Rodelbahnen im Raurisertal im Überblick

Naturrodelbahn Kreuzboden in Rauris

Der Klassiker direkt vor der Haustür. Hinauf geht es bequem mit der Doppelsesselbahn Kreuzboden oder zu Fuß über den präparierten Winterwanderweg, was für viele Gäste der schönere Teil des Abends ist.

  • Länge: rund 2 Kilometer
  • Höhenunterschied: rund 350 Meter
  • Charakter: familienfreundlich, bestens gepflegt, mit schwungvollen Kurven durch den Bergwald
  • Einkehr: Die urige Kreuzbodenhütte liegt direkt am Start. Jagatee, heiße Schokolade und regionale Schmankerln sorgen dafür, dass niemand die Abfahrt überstürzt.
  • Nachtrodeln: An zwei Abenden pro Woche ist die Bahn beleuchtet, und die Sesselbahn bringt Sie direkt zum Start. Wer einmal bei klarer Nacht heruntergefahren ist, plant den zweiten Abend meist gleich mit ein.


Naturrodelbahn Kolm Saigurn (Naturfreundehaus & Ammererhof)

Die längere und ruhigere Variante für alle, die die Rodelpartie mit einem echten Naturerlebnis verbinden möchten. Im Talschluss von Kolm Saigurn führt die Strecke vor der Kulisse von Hohem Sonnblick und Hocharn talwärts, mitten im Nationalpark Hohe Tauern.

  • Länge: rund 4,5 Kilometer
  • Ausgangspunkt: Parkplatz Lenzanger beziehungsweise Alpengasthof Bodenhaus
  • Aufstieg: eine stimmungsvolle Winterwanderung hinauf zum Naturfreundehaus Kolm Saigurn oder zum Alpengasthof Ammererhof. Auf Vorbestellung ist auch ein Hüttentransfer möglich.
  • Charakter: lang, sportlich und landschaftlich außergewöhnlich. Wer schon ein paar Abfahrten in den Beinen hat, ist hier goldrichtig.


Tagesausflug: Wildkogel-Arena in Neukirchen und Bramberg

Wer in seinem Winterurlaub noch mehr Abwechslung sucht, findet in der nahegelegenen Wildkogel-Arena die mit 14 Kilometern längste beleuchtete Rodelbahn der Welt. Die Fahrzeit vom Hotel beträgt etwa 45 Minuten.

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Gut vorbereitet auf die Rodel

Damit der Ausflug für Groß und Klein rundum gelingt, hier die Empfehlungen aus dem Haus:

  • Schuhe und Kleidung: Feste, warme Winterschuhe mit griffigem Profil sind die halbe Miete, Skischuhe dagegen ungeeignet. Dazu warme Handschuhe, eine Skibrille für die Flutlichtabfahrt und atmungsaktive Winterkleidung. Beim Aufstieg zu Fuß gilt das Zwiebelprinzip.
  • Helm: In Salzburg besteht für Kinder unter 15 Jahren auf den Pisten Helmpflicht. Auf der Rodel ist ein Helm genauso sinnvoll, für Kinder ohnehin und für Erwachsene sehr zu empfehlen. Der Skihelm vom Tag erfüllt seinen Zweck bestens.
  • Rodelverleih: Leihrodeln gibt es an der Talstation der Rauriser Hochalmbahnen, bei den Gasthäusern im Talschluss und in den Sportgeschäften im Ort. Eine Vorbestellung an stark besuchten Abenden erspart Wartezeit.
  • Tempo und Rücksicht: Die Geschwindigkeit an Sicht, Schneelage und eigenes Können anpassen, besonders auf den ersten Metern und in den Kurven. Wer bremsen kann, fährt schneller. Das gilt auf der Rodel genauso wie auf Ski.
  • Aktuelle Infos: Bahnöffnungszeiten, Schneelage und Flutlichttermine ändern sich im Lauf des Winters. Das Rezeptionsteam hat die aktuellen Zeiten täglich zur Hand und sagt auch, welche Bahn heute am besten läuft.


Ankommen und aufwärmen: Der Rauriserhof nach der Rodelpartie

Nach der Abfahrt an klarer Bergluft ist die Rückkehr ins warme Haus fast der beste Teil des Tages.

  • Berg-SPA: Saunawelt zum Aufwärmen, Hallenbad für ein paar ruhige Bahnen und ein ganzjährig beheizter Außenpool, in dem man mit Blick auf die Berge sitzt, während es ringsum schneit.
  • Massagen: Individuelle Wellnessbehandlungen lockern die Muskulatur nach einem aktiven Tag im Schnee.
  • Regionale Verwöhnpension: Am Abend erwartet Sie ein 5-Gang-Genießermenü mit feinen Produkten aus der Region. Nach zwei Stunden im Freien schmeckt es doppelt gut.
  • Persönlicher Service: Das Rezeptionsteam der Familie Rießlegger-Mayr informiert täglich über Bahnöffnungszeiten, Schneeverhältnisse und Flutlichtabende und hilft beim Reservieren von Rodel, Hüttentisch oder Transfer.